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Alapilio geht in die zweite Saison - Bernardo Revuelto ist einer der Stars im Musical |
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Geschrieben von: Cruiser-Redaktion on Montag, 02. November 2009 um 23:56
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Harry Schärer, Autor und Komponist, der mit seinem
Space-Dream-Musical seit vielen Jahren Erfolge feierte, hat ein Musical mit
Schmetterlingen geschrieben. In einer grossen Stadt, im Quartier Town Under,
das von einer grossen Autobahnbrücke überdacht wird, spielt die Story. Hier
wohnen fröhliche Menschen und so geht es um Romantik, Liebe, Zauber, einen
Schatz und – natürlich – um Schmetterlinge. Mit Live-Band, einem grandiosen
Licht- und Soundkonzept, viel Action und rasanter Choreografie.
(v.l. Bernardo Revuelto, Baki Cavdar)
Der
Musical-Darsteller Revuelto ist auf Kuba geboren und absolvierte die klassische
Gesangsausbildung in der Staatsoper von Havanna. Er sang sechs Jahre in der
National-oper, unter anderem in La Traviata, Rigoletto und Madame Butterfly. In
der Schweiz war er schon in verschiedenen Shows und Musical-Produktionen zu
sehen. Seine ersten Musical-Erfahrungen machte er im Ensemble von «Space
Dream», er spielte in allen drei Teilen der Musical-Trilogie. Seine erste
grosse Solistenrolle in einem Schweizer Musical hatte er im November 2008. Er
spielte Fuego im Musical Alapilio. Cruiser hat mit Bernardo Revuelto gesprochen.
Bernardo, wer bist du?
Ich bin eine Person, die gerne auf
der Bühne steht. Meine Leidenschaft ist das Singen und Spielen. Natürlich immer
mit einem zusätzlichen Schuss von meinem kubanischen Temperament!
Welche Rolle hast du im Musical
Alapilio?
Ich spiele Fuego, ein Typ der Glück
und Freude in das Leben bringen will. Und zwar mit viel Stolz und einem
riesengrossen Herz.
Wie bist du zu diesem Engagement
gekommen?
Ich habe mit dem Direktor geschlafen (lacht)! Nein im ernst: Nach Space Dream
2 wollte ich nicht mehr nur im Chor singen. Deshalb bekam ich im 3. Teil der
Space-Dream-Saga ein Solo. Harry Schärer, unser Autor schrieb extra für mich
ein wunderschönes Lied, «Peace».
Und für Alapilio verpflichtete man mich für die Rolle des Fuego, dem
feurigen Lebemann aus Town Under.
Wie und weshalb bist du
Musical-Darsteller geworden?
Das
war purer Zufall. Denn eigentlich bin ich ja ein ausgebildeter Opern-Tenor. Ich
suchte aber nach einer neuen Herausforderung. Ich begleitete einen Freund
damals zu einem Musical Casting und schon stand ich auf der Bühne. Das
Musical-Genre ist sehr interessant für mich, weil man singen, tanzen und spielen kann. Der Kontakt zum Publikum
ist intimer als bei der Oper.
Was bist du am Liebsten? Tänzer?
Sänger? Schauspieler?
Als Opern-Tenor ist meine
Leidenschaft klar das Singen! Allerdings macht das Schauspielern und Tanzen
(fast) genau soviel Spass.
Dein persönlicher Name erinnert mich
an das Musical West Side Story. Woher kommst du?
Ich komme nicht aus Puerto Rico (lacht), sondern aus Kuba. Aufgewachsen bin
ich in der wunderschönen Hauptstadt La Habana (Havanna).
Hast Du einen Freund, oder bist du
noch zu haben?
Ja, ich habe einen sehr lieben
Freund. Und ich bin sehr glücklich mit ihm.
Hast du auch schon einen schwulen Mann
auf der Bühne «gespielt»?
Nein, leider noch nie. Aber wer
weiss, eventuell kommt ja mal ein solches Rollenangebot. Spannend wäre es auf
jedenfall.
Du spielst in Alapilio die Rolle des
Fuego. Ist das auch ein bunter Schmetterling?
Nein, kein Schmetterling, sondern
ein spanischer Gemüse-Verkäufer. Ein südländischer Macho, mit viel Humor,
Lebenserfahrung und Herz.
Warum sollen Gays in die City Halle
nach Winterthur ins Musical kommen? Ausser natürlich deinetwegen.
Ja, sicher wegen mir! Das Musical
ist ein Spiegel von der heutigen Gesellschaft, mit sehr viel menschlichen
Aspekten, lustigen Momenten und natürlich mit dem obligatorischen Happy End. Alapilio ist ein Musical mit viel Tanz, Gefühl und einer starken Live-Band,
die jeden mitreisst.
www.alapilio.ch
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Boris Otarov - from Russia with Love... |
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Geschrieben von: Branko B. Gabriel on Dienstag, 13. Oktober 2009 um 12:24
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Die Nadja Brykina Gallery lädt zur Vernissage der Ausstellung von Boris Otarov
am Donnerstag, den 22. Oktober 2009, um 18 Uhr ein. Die Malerei des
1916 in einer armenischen Familie in Tiflis (Georgien) geborenen
Künstlers ist geprägt von Fantasie und Hoffnung. Die kraftvollen und
plastischen Kompositionen beziehen ihre Energie nicht zuletzt aus der kuturellen Vielfalt seiner Herkunft.
Biographie
1916 wurde Boris Otarov in Tiflis,
Georgien, in eine armenische Familie geboren und verbrachte seine Kindheit in
Georgien. Als er zehn Jahre alt wurde, fand sein Vater eine Anstellung in
Deutschland, wohin die Familie zog. Nach der Rückkehr der Familie in die
Sowjetunion begann er auf Anraten
des Vaters und gegen seinen eigenen Wunsch, Maler zu werden, ein Chemie- und
Mathematikstudium an der Universität Moskau.
Ein Tag nach beendetem Studienabschluss
an der Universität, begann der Krieg gegen Deutschland, und Boris Otarov
meldete sich als Freiwilliger an die Front. Schon nach kurzer Zeit stand Boris
inmitten heftiger Kämpfe und musste mitansehen, wie viele seiner Kollegen getötet
wurden. Beim Kampf um Stalingrad erlitt Otarov schwere Quetschungen und wurde
verschüttet. Nach der schwierigen Bergung aus Trümmern, zeigte er keinerlei
Lebenszeichen, doch im Lazarett wurde festgestellt, dass er noch am Leben war.
Zwei Monate lag er ohne Bewusstsein, bevor er, wie durch ein Wunder und gegen
alle schlechten Prognosen der Ärzte, wieder zu sich kam. Danach betrachtete er
die Welt mit anderen Augen.
Nach dem Krieg arbeitete Boris
Otarov als Physiker und Dozent in Moskau. Seine Freizeit widmete er der
Malerei. Der Wunsch, sich vollständig der Kunst zu widmen, wurde immer stärker.
Während zehn Jahren lernte Otarov nebenberuflich
in Kunststudios und fand die künstlerischen Ausdrucksformen, die seiner
Weltanschauung entsprachen. Er nahm Unterricht bei bekannten Künstlern wie
Pawel Sokolow-Skal, dem Autor grossartiger Schlachtengemälde und Alexander
Kuprin, einem Mitbegründer der expressionistischen Künstlervereinigung
„Karobube“.
1953 gab Boris die Physik endgültig
auf und widmete sich fortan ausschliesslich der Malerei. In den folgenden
Jahren entstanden zahlreiche beachtenswerte Arbeiten. Nebst der Malerei
arbeitete Boris Otarov als beratender Künstler an der Volksuniversität der
Künste zu arbeiten. Während seiner fünfzehnjährigen Lehrtätigkeit hatte Boris
Otarov viele Schüler für die er zugleich Freund und Meister war. Boris Otarov
empfand immer eine tiefe Verbundenheit mit seinen ethnischen armenischen
Wurzeln obwohl er nie in Armenien gelebt hatte. Was aber die kulturelle
Komponente betraf, erstreckte sich sein Wurzelwerk wesentlich breiter und
beeinflusste immer auch sein Werk.
Der Künstler starb 1991 in Moskau im
Alter von 75 Jahren.
Kunst
Auf seinen Gemälden scheinen sich
unter dem Einfluss einer internen Energie die Farbschichten ständig zu bewegen
und tektonischen Verschiebungen zu unterliegen. Grelle pulsierende Schichten
verschmelzen wie Lavaströme beim Ausbruch mehrerer Vulkane und auf der Leinwand
entsteht eine neue Einheit, die mit lebendigem und warmem Licht flimmert. Das
Sujet einer Arbeit beschäftigte ihn offenbar wenig, in seiner Malerei
dominieren Textur und Farbe. Naturzustände stellte er vor allem farblich dar.
Auch auf Porträts trat die Ähnlichkeit mit dem Modell in den Hintergrund, wenn
eine koloristische Aufgabe zur Lösung stand.
Um dem Betrachter seine Gedanken und Assoziationen
verständlich zu machen, häufte der Maler Materialien auf und verband beharrlich
unterschiedliche Substanzen. Das Bild erhält so einen greifbaren Körper und
eine erstaunliche Textur. Die Werke von Boris
Otarov wirken folglich oft dreidimensional und erstaunen durch die klare
Plastik. Neben Öl, Tempera und Pastell kommen auch Harz, Lack, Steine, Glas,
Holz, Schmalte, Metall und Keramik zum Einsatz.
Bezeichnend ist, wie
ähnlich Kunsthistoriker und Kritiker die Werke des Komponisten Schnittkes und
Otarovs bewerten. Schon zu Lebzeiten wurden beide Künstler gefragt, warum ihre
Werke auf so unterschiedliche Art und Weise ausgeführt seien und warum sich
keine stilistische Einheit erkennen liese. Boris Otarov erläuterte seine
Position so: «Manchmal möchte ich ein inneres Bild ausdrücken, manchmal ein
abstraktes, manchmal ein symbolisches, manchmal ein reales, und ich werde davon
erfasst, weil ich dann den Klang des Materials erahnen kann. Wäre das nicht der
Fall, dann wäre alles ein Produkt der Vernunft.»
Ausstellung bis 19. Februar 2010, Nadja Brykina Gallery AG, Shilstrasse 91 , 8001 Zürich, www.brykina.com
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One Night Stand mit den Zürcher Museen |
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Geschrieben von: RG on Montag, 31. August 2009 um 21:39
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Das Museum bietet nicht nur eine Abwechslung zum TV-Pärchenabend, sondern soll, glaubt man diversen Filmen, die perfekte Singlebörse sein. Bereits zum zehnten Mal machen die Zürcher Museen am 5. 9. durch. Ein One Night Stand im Museum; und das Tolle: Man braucht sich nicht für eines zu entscheiden, man kann sie alle haben. Ganze 39 Museen sind bis in die frühen Morgenstunden geöffnet und bieten neben den regulären Ausstellungen viele spezielle Attraktionen und Veranstaltungen.
Eröffnen liesse sich der Abend etwa mit einer traditionellen japanischen Tee-Zeremonie im Museum Rietberg. Bei WITZERLAND im Landesmuseum die Schweiz von einer humorvollen Seite neu entdecken, ein Abstecher in den botanischen Garten, weiter in den Zoo, den schwulen Pinguinen und dem Elefanten eine gute Nacht wünschen und diesen bitte nicht mitnehmen, wenn’s im Anschluss zur Ausstellung „Porzellan – weisses Gold“ geht. Die Zeit läuft davon? Uhrenmuseum Beyeler. Dann vielleicht das Museum der Stadtpolizei als Alternative zur Razzia im
Gay-Club.
Wer bis da schon jemanden angelacht hat, geht ins Planetarium Sternschnuppen anschauen. Ultimative Romantik! Wer jemanden loswerden möchte, schlägt ihm vielleicht als Wink mit dem Zaunpfahl einen Besuch in der Sukkulenten-Sammlung vor. Wer noch immer allein ist, der freut sich über sein Single-Leben und über „Malerei zwischen Licht und Dunkel“ im Kunsthaus und feiert ebenda bis in die Morgenstunden mit den DJs Leo und Flexx. Oder er geht, falls doch leicht frustriert, in die Moulagensammlung. „Wie Jupiter die Syphilis brachte“, heisst es da. In dieser Situation ein echter Aufsteller.
Am Ende dieses One Night Stands werden bestimmt alle glücklich sein. Und das ist ja alles andere als selbstverständlich.
www.langenacht.ch |
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TIMM TV bringt Dynasty zurück |
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Geschrieben von: Daniel Diriwächter on Freitag, 28. August 2009 um 00:00
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Die Damen mit den riesigen Schulterpolstern kehren auf die Mattscheibe zurück
„Dynasty“, oder schnöde auch als „Der Denver Clan“ bekannt, war zweifellos eine der beliebtesten Soaps in den 80ern. Nun bringt TIMM TV die Serie zurück ins Fernsehen. Die Geschichten aus der Welt der Reichen und Schönen – stets in luxuriösester Ausstattung – rund um den Ölmagnaten Blake Carrington (John Forsythe), seiner Frau Krystle (Linda Evans) und seiner männermordenden Ex-Frau Alexis Colby (Joan Collins), sowie deren schwulen Sohn Steven (Al Corley), entwickelte sich zum Soap-Klassiker schlechthin. Die edelsten Roben wurden den Hauptdarstellerinnen auf den Leib geschneidert und die Stars gaben sich bei Gastauftritten die Klinke in die Hand – u.a. Charlton Heston, Rock Hudson oder Ali McGraw.
Der homosexuelle Steven Carrington galt als begehrte Figur in der Gay-Community und lieferte den Moralaposteln Zündstoff – und unseren Müttern ein positives Bild des schwulen Mannes. Doch in erster Linie faszinieren die Damen der Soap. Insbesondere die erbitternden Zickenkriege, die sich Krystle und Alexis liefern, machen das Salz in der Suppe aus. Dagegen fallen die Öl-Geschichten rund um Blake Carrington deutlich ab. Hier fehlt die Spannung des Rivalen „Dallas“.
Wer TIMM TV nicht empfangen kann oder einfach nicht mehr auf die Carringtons & Co. warten will, für den gibt’s bereits zwei Staffeln auf DVD. Die dritte wird am 3. September veröffentlicht. Und diese hat es in sich, so ist darin der legendäre Catfight zwischen Krystle und Alexis im Pool zu sehen, sowie das reichlich absurde Staffelfinale, wenn erwähnte Damen sich in einem brennenden Waldhaus wiederfinden. Fernsehkult vom Feinsten!
Der Denver-Clan
Die Kultserie der 80er Jahre bei TIMM.
Ab 21. September 2009, immer Mo-Fr., 19.15 Uhr
www.timm.de |
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