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Kino

Regisseur Daniel Schmid PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: KB on Donnerstag, 03. Juni 2010 um 16:37   

 

Regisseur Daniel Schmid
Geschichtenerzähler und Weltenbummler

Ende der Sechzigerjahre zog Daniel Schmid nach Berlin. Er studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie und fand mit den Filmemachern Rainer Werner Fassbinder und Werner Schroeter zwei enge Freunde. 2006 ist Schmid verstorben. Nun zeigt das Kino Xenix in Zürich nebst einem Dok-Film über sein Leben sein ganzes Filmschaffen.
Daniel Schmid kam 1941 im Hotel Schweizerhof in Flims-Waldhaus zur Welt. Seine Grossmutter erzählte ihm immer wieder phantastische Geschichten und dann wurde er selbst Geschichtenerzähler. In Berlin wohnte er in einer WG mit dem späteren RAF-Terroristen Andreas Baader... und lernte auch Rainer Werner Fassbinder kennen. Seine Inszenierungen führten ihn nach Marokko, Italien, Japan – und immer wieder zurück in die Schweiz. Wenn es ihm in Zürich zu eintönig wurde, flüchtete er nach Flims ins Hotel und wenn es ihm in der mondänen Gesellschaft des Speisesaals zu eng wurde, flüchtete er hinauf unters Dach des Grandhotels, in die Dachstube der Fantasie, wo die Spinnen der Erinnerung ihre Netze auswarfen. Hinter jeder Tür lauerte eine Geschichte, die Treppen führten hinab in die Vergangenheit und hinauf in die Zukunft. Und unten sass Dieter Meier am Piano. Das Xenix Kino in Zürich zeigt nun sämtliche Filme von Daniel Schmid. Sehr persönliche Einblicke in das ereignisreiche Leben des 2006 verstorbenen Film- und Opernregisseurs gibt der soeben angelaufene Dokumentarfilm «Daniel Schmid – Le chat qui pense» von Pascal Hofmann und Benny Jaberg.


Dokumentarfilm über Schmid
13. und 27. Juni: 
Daniel Schmid – Le chat qui pense (2010)
Der Dokumentarfilm von Pascal Hofmann und Benny Jaberg gibt Einblick in das Leben von Daniel Schmid. Er erzählt von dessen Kindheit im familieneigenen Belle-Époque-Hotel in den Bündner Bergen, vom Verlassen der Heimat, vom Berlin der Sechzigerjahre, von der Liebe zum Kino und dem schicksalhaften Aufeinandertreffen mit Rainer Werner Fassbinder, vom Umzug nach München.


Werke von Schmid im Xenix


3. bis 6. Juni: La Paloma (1974).
Wenn die Nachtklubsängerin Viola Schlump (Ingrid Caven) auftritt, sitzt der reiche, schwer verliebte Graf Isidor Palewski im Publikum. Seit Jahren folgt er der unter dem Namen «La Paloma» auftretenden Schönheit und macht ihr vergeblich den Hof. Erst als bei ihr Schwindsucht im letzten Stadium diagnostiziert wird, ist sie bereit, des Grafen Mätresse zu werden.
6. und 20. Juni: 
Guglielmo Tell.
Gioacchino Rossini, der berühmteste Komponist seiner Zeit, schreibt die Oper Guglielmo Tell, die dank ihrer eingängigen Musik und ihrer melodramatischen Handlung besonders populär wird. Daniel Schmid: «Als ich anfing, Opern zu inszenieren, habe ich versucht, es mit dem Auge des Filmemachers zu tun.
7. bis 9. Juni: 
Thut alles im Finstern, eurem Herrn das Licht zu ersparen (1970).
Daniel Schmids Erstling ist eine fiktive Dokumentation über die letzte Dienerschule Europas und zeigt einen italienischen Palazzo mit der Dienerschaft und einer alten Frau. Labyrinthisches Kino, das bereits die grundlegenden Elemente von Daniel Schmids Arbeit enthält. Gleichentags: Notre dame de la Croisette (1981). Eine junge Touristin, die sich vergeblich um eine Akkreditierung für die Filmfestspiele bemüht und schliesslich das Geschehen auf dem TV-Aapparat in ihrem Hotelzimmer anschaut. Daniel Schmid glossiert den Ablauf eines Festivals.
10. bis 13. Juni: Violanta (1977).
Zur Hochzeit seiner Halbschwester Laura reist Silver von Venedig in seine Heimat – ein abgelegenes Bergtal an der schweizerisch-italienischen Grenze. Doch ihre Begegnung stürzt die beiden jungen Leute in eine heftige Verwirrung der Gefühle. Gleichzeitig wird die einflussreiche Richterin Violanta, Lauras Mutter und Silvers Stiefmutter, von Gespenstern der Vergangenheit heimgesucht.
14. bis 16. Juni: Heute nacht oder nie (1972).
Daniel Schmids erster Langspielfilm ist eine opernhaft-exaltiert gestaltete Allegorie auf das Verhältnis zwischen Herren und Dienern, die in den dekadent-üppig dekorierten Salons des Hotels Schweizerhof in Flims-Waldhaus gedreht wurde. Gleichentags: Miriam (1968). Daniel Schmids eigentlicher Erstling ist der Versuch eines ungewöhnlichen Horrorfilms: Ein kleines Mädchen bittet eine ältere Dame, ihr eine Kinokarte zu kaufen. Das Mädchen drängelt sich in die nächtliche Wohnung der Dame und fordert Essen und Geschenke. Am nächsten Tag bittet die Dame um Hilfe...
17. bis 20. Juni: Hécate (1982).
Bei einem Diner begegnet der Botschafter Julien Rochelle völlig unvorbereitet seiner ehemaligen Geliebten aus der Zeit, die er in Marokko verbrachte. Sie reden kaum miteinander. Doch nachdem sie gegangen ist, versinkt Julien in Erinnerungen.
21. bis 23. Juni: Schatten der Engel (1975).
Die Prostituierte Lily Brest (Ingrid Caven) ist zerbrechlich, vom vielen Herumstehen in der Kälte lungenkrank – und ganz einfach zu schön für ihre Kunden. Denn die Freier bevorzugen üppig-bodenständige Mädchen wie Emma oder Marie-Antoinette. Lily lebt mit Raoul (Rainer Werner Fassbinder), ihrem mittellosen Zuhälter, in einer schäbigen Unterkunft.
24. bis 27. Juni: Jenatsch (1987).
Der Journalist Christoph Sprecher gerät durch ein Interview mit einem spleenigen Anthropologen, der einst die Ausgrabung von Jürg Jenatschs Gebeinen geleitet hatte, unvermittelt in den Bannkreis des legendären Bündner Pfarrers, Freiheitskämpfers und Machtpolitikers aus dem 17. Jahrhundert. Eine Reise, durch Raum und Zeit von Martin Suter.
28. bis 30. Juni: Suisse. (1991).
Schlittschuhprinzessinnen, Outdoor-Sportler, mondäne Welt auf der Hotelterrasse und Thé dansant auf dem Dampfschiff, Kutschenfahrt und Autorennen auf dem Klausenpass. Und natürlich auch Daniel Schmids Heimatort Flims – bei einem Konzert auf der Terrasse des Casinos oder im Bad am Caumasee. Gleichentags: Mirage de la vie (1983). Porträt des deutsch-amerikanischen Filmregisseurs Hans Detlef Sierck / Douglas Sirk. Daniel Schmid gehörte zu seinen Bewunderern und hat – wie auch Rainer Werner Fassbinder – zur Neubewertung der gering geschätzten Arbeiten Sirks beigetragen.
1. bis 4. Juli: Hors saison (1992).
Nach langer Zeit kehrt ein Mann in das Hotel in den Schweizer Bergen zurück, in dem er aufgewachsen ist. Der Gang durch das leerstehende Gebäude, das nun verkauft und abgerissen werden soll konfrontiert ihn unvermittelt mit seiner Vergangenheit. Daniel Schmids autobiografischer, ironisch-wehmütiger Spielfilm vermittelt magische Momente und sinniert über Leben und Tod, über Gegenwart und Vergangenheit, geschrieben von Martin Suter und Daniel Schmid.
5. bis 7. Juli: The Written Face (1995).
In einer Mischung aus Dokumentation und sehr persönlichem Essay verbeugt sich Daniel Schmid vor dem aussterbenden japanischen Kabuki-Theater. Im Mittelpunkt seines Films steht der 45-jährige Tamasaburo Bando, der als Interpret von Frauenrollen höchste Verehrung geniesst.
8. bis 10. Juli: Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz (1999).
Ein russisches Callgirl kommt in die Schweiz. Begeistert vom märchenhaften Alpenland, bemüht sie sich um die Einbürgerung. Irina wird ohne ihr Wissen als Informantin eingesetzt und gerät immer mehr in ein undurchsichtiges Gewirr von Interessengruppen. Sie erfindet dubiose Geschichten über ihre Kunden und löst schliesslich einen Staatsstreich aus… Eine schwarze Komödie.
12. bis 15. Juli: Il bacio di Tosca (1984).
Ein Film über die an der Piazza Buonarroti gelegene Mailänder Casa Verdi, der Schmid zum grossen Durchbruch verhalf. (Grosser Preis der Internationalen Filmfestspiele von Florenz). Das Haus Verdi wurde von Giuseppe Verdi zu Beginn des vorletzten Jahrhunderts als Altersheim für mittellose MusikerInnen gegründet. Ein äusserst lebendiges, packendes Porträt von Sängerinnen und Instrumentalisten, denen einst die Opernbühne die Welt bedeutete. Der Film zeigt die verknitterten Gesichter in der «Casa Verdi», wo die brüchigen Stimmen «O sole mio» zum klirrenden Klingen bringen und die Gesichtszüge entgleisen. Der ätherisch-ästhetische Kuss der Tosca wird vom unkontrolliert zuckenden Kiefer der alten Sängerin zu einem Todeskuss verzerrt.


Kino Xenix am Helvetiaplatz, 
Kanzleistrasse 52, 8004 Zürich
Programmtelefon und Reservation: 
044 242 04 11 oder www.xenix.ch
 

 
Filmfestival PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Martin Ender on Donnerstag, 15. April 2010 um 14:54   

 

13. Pink Apple Filmfestival
Das schwullesbische Filmfestival in Zürich und Frauenfeld ist zum bedeutendsten der Schweiz avanciert

1997 wurde das schwullesbische Filmfestival Pink Apple von einer Handvoll Filmbegeisterter im thurgauischen Frauenfeld gegründet. 1998 wurden gerade mal 10 Filme gezeigt. Im vergangenen Jahr waren es deren 90, und über 7000 Besucher kamen zu den Vorführungen.

Noch steht das Programm 2010 im Detail nicht fest. Aber einige Highlights, die am diesjährigen Pink Apple Festival sicher gezeigt werden, konnten wir ausfindig machen. Unter dem Fokus Südamerika werden drei Filme gezeigt: darunter das Drama «El Cuarto de Leo». Es ist der erste Spielfilm des uruguayischen Regisseurs Enrique Buchichio. Ein Film über die Suche eines jungen Uruguayers nach seiner sexuellen Identität. Ferner «Plan B» von Marco Berger (Argentinien 2009), eine Geschichte, die einen andern Lauf nimmt als geplant. Und drittens «Do Comeco ao Fim», ein brasilianischer Spielfilm über die Liebe zwischen zwei Halbbrüdern.
Dann gibt es den Dokumentarfilm «The Story of The Sisters of Perpetual Indulgence» zu sehen. Oder den ersten Spielfilm des französischen Regisseurs Jason Bushman: «Hollywood je t‘aime» (siehe auch DVD-Tipps in diesem CR). Für Musical-Liebaber wird «The Big Gay Musical» von Fred M. Caruso und Casper Andreas gespielt. Und schliesslich kommt eine Hommage an Quentin Crisp mit «An Englishman in New»York» auf die Leinwand. Wir gehen im Folgenden auf drei Filme näher ein.

«An Englishman in New»York»
«An Englishman in New York» ist eine biografische Verfilmung über den homosexuellen britischen Schriftsteller Quentin Crisp und seine späten Jahre in New York. Crisp war einer der ersten, der in England seine Homosexualität offen lebte, und das zu einer Zeit, als man sich damit aus der Gesellschaft hinauskatapultierte.
Der Film, 2009 gedreht, ist eine Fortsetzung des im Jahre 1979 veröffentlichten Fernsehfilmes «The Naked Civil Servant». In beiden Filmen spielt John Hurt die Hauptrolle. «An Englishman in New York» (benannt nach dem gleichnamigen Song, der wiederum von Quentin Crisp inspiriert wurde) erzählt, wie Crisp in den 80er-Jahren nach New York zieht, wo er eine One-Man-Bühnenshow aufführt, bei der er auf originell-witzige Weise Fragen des Publikums zum Leben beantwortet. Er hat die Weisheit der Erfahrung und legt stets die höfliche Eloquenz des Briten an den Tag. Als Quentin Crisp 1980 von England nach New York zog, war er schon 72 Jahre alt. Er ist ein schwuler Dandy, schräger Paradiesvogel und englischer Exzentriker.
Es ist John Hurt, keine Frage, der den Film zu einer Sensation macht. Ihm zuzuschauen, wie er den schrulligen Crisp als eine Art «britische Lady» spielt, stets mit einer geistreichen Lebensweisheit auf den Lippen, ohne dass es je übertrieben oder lächerlich wirkt, ist eine wahre Freude. Der Zuschauer begleitet Quentin und seine Freunde mit Bewunderung und Nachsehen, verlässt das Kino bereichert, exzellent unterhalten und sehr gerührt.

«Do Comeco ao Fim» (From Beginning To End)
«Do Comeco ao Fim» ist die ungewöhnliche Liebesgeschichte der Halbbrüder Francisco und Thomas. Angesiedelt in Rio de Janeiro und  Buenos Aires, erzählt der Film die Geschichte ihrer Kindheit im Umfeld ihrer liebevollen Familie und über ihr Erwachsenwerden, währenddessen sich Francisco und Thomas immer mehr ihrer verbotenen Zuneigung zueinander bewusst werden. Dieser brasilianische Spielfilm wird von der Community sehnlichst erwartet. Eine wunderbar kitschige Liebesgeschichte mit grossem Schauwert. Die Download-Zahlen des Trailers zum Film sind bereits rekordverdächtig.

«The Story of The Sisters of Perpetual Indulgence»
Am Ostersamstag 1979 traten in San Francisco die ersten «Sisters» in Erscheinung. Seit 1981 breitete sich die Idee der «Sisters of Perpetual Indulgence» weltweit aus.
Die AIDS-Arbeit wurde ein Schwerpunkt in der Arbeit der «Schwestern».
Der Orden wird im Dokumentarfilm «The Story of The Sisters of Perpetual Indulgence» porträtiert. Die beiden österreichischen Filmemacher Manfred Hoschek und Sigrid Smejkal haben in Berlin, Wien, San Francisco und Uruguay gedreht. Sie werden am Festival zugegen sein und auch der Zürcher Orden wird Pink Apple die Ehre erweisen und in «Uniform» einen Besuch abstatten.

 

 Zürich, 28. April bis 5. Mai

Frauenfeld, 6. Mai bis 9. Mai

www.pinkapple.ch





  



  

 
Eyes Wide Open PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DD on Dienstag, 23. März 2010 um 00:00   

 

Eyes Wide OpenHomosexuelle Liebe, versteckt unter dem strengen Gewand des jüdisch-orthodoxen Glaubens. Regisseur Haim Tabakmann präsentiert einen behutsamen Film über eine schwierige Beziehung jenseits gesellschaftlicher und religiöser Schranken.

 

Als der junge und attraktive Student Ezri in Aarons Laden tritt, scheint dies zunächst nicht mehr als ein glücklicher Zufall. Denn Ezri ist auf der Suche nach Arbeit und Aaron kann Hilfe in seinem Geschäft gut gebrauchen. Die beiden verstehen sich schnell und ohne viel Worte.

 

Aaron nimmt den stillen Einzelgänger bei sich auf, er lädt ihn zu sich nach Hause ein und stellt ihn seiner Familie vor. Doch im täglichen Umgang mit dem charismatischen Ezri (Ran Danker) erwacht im liebevollen Familienvater bald ein lange unterdrücktes Verlangen, gegen das er sich nur schwer wehren kann. Er verliebt sich in Ezri. Unter dem strengen Gewand des Glaubens gerät Aarons (Zohar Strauss) strukturierte Welt zusehends ins Wanken, denn Ezri eröffnet ihm eine bisher unbekannte Welt der Freiheit und Emotionen.

 

Zunehmend vernachlässigt Aaron die Familie und riskiert seine Position im strengen Gefüge der orthodoxen Gemeinschaft. Schliesslich droht dem tiefgläubigen Aaron der Boden unter den Füssen wegzubrechen...

 

Regisseur Haim Tabakman inszenierte nach einem Drehbuch von Merav Doster eine spannende Geschichte über Liebe jenseits gesellschaftlicher und religiöser Schranken – und ein sensibles und berührendes Drama über die Suche nach Freiheit in sich selber.

 

Zürich, Kino Arthouse Nord-Süd (ab 25.3.)
Luzern, Stattkino: bis 31. März
Basel: kult.kino camera (ab 25.3.)
Bern: cineMovie (ab 25.3.)
St. Gallen: kinok (ab 1. April - 30. April)
Heerbrugg: Kino Madlen (15.+17. Mai)
Visp: Kino Astoria (29.+31. Mai)

 

Website Eyes Wide Open Filmfestival Cannes

 

(Quelle: Pressetext "Look Now")

 

 

 
I LOVE YOU PHILLIP MORRIS PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DD on Montag, 15. März 2010 um 00:00   

 

Phillip  MorrisUnglaublich, aber wahr! Ein schwules Liebespaar versüsst sich das Leben - dank Betrügereien. Das Publikum der Filmfestspiele in Cannes war hingerissen, nicht zuletzt dank Jim Carrey und Evan McGregor in den Hauptrollen.

 

Der unauffällige Geschäftsmann Steven Russell (Jim Carrey) führt ein geregeltes Leben mit Frau, Kind, Haus und sonntäglichem Gesang im Kirchenchor. Bis ein Autounfall ihm zu einer profunden Erkenntnis verhilft: Sein Herz schlägt für das gleiche Geschlecht. Fortan lässt er keine Party, kein exklusives Restaurant und keinen knackigen Kerl mehr aus. Das pralle Leben erweist sich als kostspielig, aber Steven beweist ungemein viel Phantasie in der regelmässigen Beschaffung der notwendigen Finanzmittel. Natürlich geht das nicht lange gut und er landet im Knast. Dort lernt Steven seine grosse Liebe, den zurückhaltenden Phillip Morris (Ewan McGregor), kennen. Und damit fangen die Probleme für Steven überhaupt erst so richtig an...


I LOVE YOU PHILLIP MORRIS erzählt die kaum fassbare Karriere des Ex-Polizisten, Ex-Ehemanns, Ex-Versicherungsvertreters und Ex- Musterhäftlings Steven Russel - genialer Hochstapler und ewig treuer Liebhaber seines Zellengenossen Phillip Morris. Die Romantikkömödie von Glenn Ficarra und John Requa ist mit Ewan McGregor und Jim Carrey brillant besetzt. Dabei wird dem Drang nach der grossen Liebe alles untergeordnet – was erfindungsreiche Betrügereien, wuchtige Emotionen und aberwitzigen Situationen zur Folge hat.

 

Ab 18. März 2010 im Kino!

 

Zur Webseite I Love you Phillip Morris

 

(Quelle: Frenetic Films)

 
J'ai tué ma mère PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: DD on Mittwoch, 10. März 2010 um 00:00   

 

J'ai tué ma mère Neu im Kino: «J'ai tué ma mère» von Xavier Dolan

 
Der rebellische Hubert Minel ist gerade 17 geworden. An seiner Mutter stört ihn so ziemlich alles, insbesondere ihr schlechter Geschmack. Das geht soweit, dass er gegenüber seiner Lehrerin behauptet, sie sei tot. Hubert flieht zu Freunden und erlebt mit Antonin seine erste grosse Liebe. Eigentlich irritiert es ihn, dass er für seine Mutter Zorn empfindet - wo es doch die ganze Kindheit über grenzenlose Zärtlichkeit war. Langsam versucht er, sich ihr wieder zu nähern. Doch dies scheint ein Ding der Unmöglichkeit...

 


Dem 21-jährigen Hauptdarsteller, Regisseur und Drehbuchautor Xavier Dolan ist mit «J'ai tué ma mère» ein sensationelles Debüt gelungen. Anne Dorval spielt die Rolle der Mutter mit einer liebenswürdigen Biestigkeit, wie sie sonst nur bei den Frauenfiguren Pedro Almodóvars zu finden ist. Unter anderem in Cannes mehrfach prämiert, überzeugt der Film mit scharfzüngigen Dialogen, viel Humor und einer raffinierten Bildsprache.

 
Am Donnerstag, 11. März, startet der Film in Zürich (Arthouse Movie), am 18. März in Basel (Kult.kino Camera), Bern (Cine.Movie) und Luzern (Bourbaki).

 

Zur Website mit Trailer!

 

(Quelle: Filmcoopi Zürich)

 
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