| Madonna verurteilt Gericht in Malawi |
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| Geschrieben von: DD on Freitag, 21. Mai 2010 um 00:00 |
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Madonna wünscht sich nur Gutes für Malawi. Das Land, das zu den Ärmsten der Welt gehört, wurde von einer HIV-Welle heimgesucht wie kein anderes. Madonna selbst adoptierte zwei malawische Kinder und errichtet dort mir ihrer Organisation „Raising Malawi “ Mädchenschulen. In dem ambitionierten Dokumentarfilm I Am Because We Are wollte Madonna zudem die Weltöffentlichkeit auf die desolate Situation in Malawi hinweisen.
In der Tat äusserst desolat: In Malawi ist Homosexualität noch immer verboten. Ein Richter hat am Donnerstag zwei Männer, den 26-jährigen Steven Monjeza und den 20-jährigen Tiwonge Chimbalanga, wegen ihrer Homosexualität zur Höchststrafe von 14 Jahren verurteilt. Appelle von Menschenrechtsorganisationen, die eine Freilassung des Paares forderten, blieben erfolglos.
„Ich bin schockiert und traurig betreffend dem Entscheid des malawischen Gerichts, welches zwei unschuldige Männer zu einer Haftstrafe verurteilte. Ich glaube an gleiche Rechte für alle Menschen, unabhängig des Geschlechts, Rasse, Farbe, Religion – oder sexueller Orientierung. Malawi geht mit diesem Urteil einen gigantischen Schritt rückwärts. Die Welt ist voller Schmerz und Leiden, genau deswegen müssen wir die grundlegenden Menschenrechte "zu lieben" und "lieben lassen" verteidigen. Ich rufe alle fortschrittlichen Frauen und Männer Malawis – und die der ganzen Welt – auf, diese Entscheidung anzufechten - im Namen der Menschenwürde und der gleichen Rechte für alle.“
(Quelle: Advocate)
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Die Sängerin, welche sich seit Jahren in Malawi engagiert und zwei Kinder aus diesem Land adoptierte, reagiert erschüttert auf die Verurteilung eines schwulen Pärchens.
