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Branko B. Gabriel trifft...Ivan Stefani PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Branko B. Gabriel on Sonntag, 04. April 2010 um 11:49   

 

altAn der diesjährigen Baselworld, der weltgrössten Uhren und Schmuckmesse bin ich der Einladung von Chopard gefolgt, da diese Luxusmanufaktur ihr 150-jähriges Bestehen feierte. Motto des Abends: Gross, Grösser, Grössenwahn!

Meine Begleitung an diesem Abend war niemand geringerer als der bekannte Interieurdesigner Ivan Stefani.

 

CR: Lieber Ivan, ich schaue mir all diese schönen Pavillons an. Alles ist aus sehr exquisiten Materialien hergestellt worden. Hier glänzen nicht nur die reich verzierten Uhren und Schmuckstücke. Was macht einen gut dekorierter Raum aus?

IS: An erster Stelle sollte man sich auf Anhieb wohlfühlen. Egal, ob das ein moderner oder eher ein vergangener Stil ist. Dabei spielt das Lichtkonzept eine wichtige Rolle. Jüngst, wie ich finde, schenken die Interieur-Designer diesem Aspekt zu wenig Beachtung. Die Liebe steckt im Detail. Und meistens kann auch weniger mehr sein.

CR: Deiner Meinung nach ist oftmals weniger mehr. Sehr schön. Du setzt ganze Wohnkonzepte um, restaurierst Möbel und dekorierst und jüngst zeigen einige trendige Shops in Zürich deine Handschrift.

IS: Mein letztes öffentliches Projekt war das  
Logo-Design und die Plättli / Fliesen-Bemalung im Schuhgeschäft Monsieur Dubois, das, wie ich finde, ein kleines Bijou geworden ist.

CR: Was ist für dich gutes Design. Wie lautet dein Credo?

IS: Gutes Design muss in sich als Gesamtkonzept stimmen. Was, wie ich finde, frühere Epochen sehr gut bewiesen haben. Alte bewärte Handwerkskunst ist immer noch ein Garant für ein schönes Interieur.

 

CR: Ich liebe ja die Art Déco Epoche, wo kriegt man Budget Stücke her und wie kann ich sie selber aufmöbeln?

IS: Die besten Stücke findet man wohl an Auktionen. In Brockenhäusern muss man heutezutage Glück haben. Und ich sage nur, mit einer guten Möbelpolitur ist die halbe Arbeit getan! (lacht) Oder am besten bringst du die schönen Stücke zu mir, ich werde sie dann professionell aufwerten, ohne sie übermässig zu restaurieren.

CR: Der Frühling steht vor der Tür, gerne würde ich meine Terrasse dekorieren. Auf was muss ich achten?

IS: Eine Terrasse kann nicht genug Grünzeug haben. Pflanzen, Blumen und alles, was das Auge begehrt. Und Tisch und Stuhl aus dem Brockenhaus oder von deinem Grosi. Bitte keine billige oder moderne Massenprodukte kaufen.

CR: Du beweist nicht nur in Sachen Dekoration ein gutes Händchen, auch als DJ AuraTrauma verstehst du es, nicht alltägliche Musik an den Mann zu bringen.

IS: Das Tanzen ist eine Ausdrucksform der Seele, und es freut mich immer wieder zu sehen, wenn Vibes und gute Laune rüberkommen.

CR: Deine nächsten Projekte? Und wo bist du mit deiner Musik anzutreffen?

IS: Demnächst fliege ich nach Boston für mein neues Projekt. Dort werde einen Coffeeshop designen und einrichten. Darauf freue ich mich schon lange, denn ich kann meinen Ideen freien Lauf lassen! Mein nächster Anlass als AuraTrauma ist am 31.März in der Helden Bar. Das wird bunt und lustig! Auch werde ich es mir dort nicht nehmen lassen, ein wenig nach meinem Geschmack zu dekorieren! Musik auflegen ist so ein kleines Hobby von mir. Denn, wie ich finde, läuft ohne Musik gar nichts auf dieser Welt. Das Partyleben in Zürich sollte wieder bunter werden. Da will ich doch meinen Beitrag dazu leisten.

www.ivanstefani.ch 
www.myspace.com/djauratrauma


Ivan Stefani wurd am 20.05.1971 in Zürich geboren. Bereits in jungen Jahren packte ihn die Liebe zu Antiquitäten und zur Malerei. Inspiriert vom nordischen Interieur, aber auch von der Antike bis hin zur Moderne und Art Deco, konnte Ivan Stefani sein Können demonstrieren mit Arbeiten für Privatpersonen, Geschäftsliegenschaften sowie ein namhaftes Auktionshaus. Zu den Spezialitäten in seinem Repertoire gehören Chinalackmalereien sowie Vergolden nach dem Vorbild alter Meister, aber auch mit neuartigen, innovativen Techniken. Auch das Restaurieren von Antiquitäten beherrscht Ivan Stefani. Hierbei bleibt er stets seinem Credo treu, die Möbel nicht zu sehr zu restaurieren, sondern den Charakter und das natürliche Bild des Möbels beizubehalten.

 

 

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